Volle Motivation – auch für schwierige Aufgaben

13.09.2017

Das übliche Alltagsdilemma: Im Bildungssektor werden die Mittel knapp, die Aufgaben umfangreicher, die Eltern anspruchsvoller. Die negative Stimmung, die sich aufgrund der Belastung kurz vor den Ferien in Ihrem Kollegium breitmacht, lässt auch Sie nicht unberührt. Wie Sie es schaffen, Ihre positive Einstellung zu erhalten, lesen Sie hier.

Alles ist Ansichtssache

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Gedanken die Tendenz haben, sich zu verwirklichen. Das gilt sowohl für positives wie negatives Denken – die allseits bekannte „sich selbst erfüllende Prophezeiung“. Wenn Sie also immer denken: „Die Kollegen von der Notwendigkeit von Unterrichtsentwicklung an unserer Schule zu überzeugen, das schaffe ich nie!“, wirkt sich diese Einstellung im Unterbewusstsein hemmend auf Ihre Energie und Ihren Einsatz aus. Beim Training zu sportlichen Wettkämpfen und in der Medizin wird die andere Seite – das positive Denken – schon seit längerer Zeit gezielt geschult, mit großen Erfolgen.

Ihr Verhalten können Sie ändern

Wenn Sie dies wissen, können Sie darauf auch Einfluss nehmen. Dies mag Ihnen am Anfang noch schwerfallen, doch mit der Zeit können Sie sich selbst wirklich Verhaltensmechanismen antrainieren. Beachten Sie dabei, dass Ängste und Zweifel ja durchaus sein dürfen. Sie dürfen Ihnen nur nicht die klare Entscheidung und den Blick nach vorn nehmen.

Gehen Sie Schritt für Schritt voran

Der erste Schritt ist, sich diese negativen Gedanken in fordernden Situationen bewusst zu machen. Halten Sie konkret fest, was Sie gerade denken. Formulieren Sie dann genau das Gegenteil. Denken Sie beispielsweise: „Das schaffe ich nicht, das ist zu viel“,haken Sie hier ein und formulieren Sie bewusst um: „Unterrichtsentwicklung anzustoßen, das
schaffe ich auf jeden Fall, ich habe schon viel mehr geschafft!“ Sie fühlen sich, als hätten Sie sie bereits erfolgreich erledigt. Dies wird Ihnen den nötigen Schwung für Ihre Aufgaben geben. Außerdem haben Sie dann schon ein konkretes Bild vor Augen, wie Ihr Ziel aussehen wird. Natürlich gilt es, dabei die Realität im Auge zu behalten, denn Wunder kann auch das richtige Denken nicht vollbringen.

Mit mentalem Training zur Bewältigung schwieriger Aufgaben

Trainieren Sie Ihre Gedanken mit Hilfe von 2 Methoden: Visualisieren Sie jeden einzelnen Schritt Ihres Vorhabens, z. B. die Gespräche mit Ihren besonders beharrenden Kollegen oder eine moderierte pädagogische Konferenz, schon im Vorhinein gedanklich. Beim Training von Leistungssportlern machen sich die Wettkämpfer jede Bewegung des Wettkampfes vorab bewusst. Untersuchungen belegen, dass solche Sportler, die zusätzliches mentales Training einüben, den Sportlern, die nur physisch trainieren, überlegen sind. Ein weiterer Schritt besteht darin, sich vorwiegend bei Niederlagen oder unangenehmen Situationen positive Erinnerungen und Erfolgserlebnisse ins Gedächtnis zu rufen. So lernen Sie, Niederlagen in Siege umzuwandeln.


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