Mobiles Lernen mit dem Grundschultablet

21.04.2016

„Snappet – Das Grundschultablet“ heißt der Gewinner des „digita 2015“. Der Bildungsmedienpreis wird auf der „didacta“ alljährlich für überzeugende didaktische Konzepte und eine beispielhafte Nutzung digitaler Medien verliehen. Die Jury lobte „Snappet“ als eine innovative Hard- und Software-Lösung für das mobile Lernen in der Grundschule. Welche Qualitätskriterien sollte ein Ta­blet erfüllen, das für das mobile Lernen an Ihrer Grundschule geeignet ist?

1. Effektives Lernen mit dem Grundschultablet ermöglichen

Grundschüler haben in der Regel zwar Erfahrung mit dem PC, doch meistens mit Spielen, für die eine einfache Bedie­nung ausreicht. Genau dies sollte auch für Schulprogramme zutreffen: Nur wenn das Tablet einfach zu bedienen ist, rückt die Technik in den Hintergrund. Ihre Schüler können sich nach kurzer Zeit auf die Inhalte konzentrieren.

2. Medienkompetenz durch mobiles Lernen nebenbei fördern

So unauffällig die Technik sein soll – peu à peu lernen Ihre Schüler, den Computer zu bedienen, sich mit Lern­programmen auseinanderzusetzen, auf Kinderseiten im Internet zu recherchie­ren und gefundene Informationen ab­zuspeichern und weiterzuverarbeiten.

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3. Unmittelbares Feedback zum Erkennen der eigenen Lernfortschritte

Nichts motiviert mehr als der Erfolg. In diesem Sinn bietet eine gute Lernsoft­ware unmittelbare Rückmeldung. Ihre Schüler erkennen ihre eigenen Lernfortschritte und arbeiten von sich aus weiter.

4. Anforderungsniveau anpassen für einen optimalen Lernprozess der Schüler

Optimal verläuft der Lernprozess Ihrer Schüler, wenn die neue Aufgabe passge­nau an den aktuellen Kompetenzstand anschließt. Deshalb sollte das Lernpro­gramm einen Pfad vorschlagen, auf dem die Aufgaben dem beobachteten Lern­stand angepasst sind und so adaptives Lernen ermöglichen.

5. Kompetenzprofil erstellen und Lehrer entlasten

Um Ihre Lehrer zu entlasten, sollten die Ergebnisse der bearbeiteten Aufgaben in ein Kompetenzprofil münden. Einer­seits ist dieses der Ausgangspunkt für die Weiterarbeit Ihrer Schüler. Anderer­seits ersieht Ihre Lehrkraft daraus den Leistungsstand des Schülers.

6. Organisatorische Lösungen für mobiles Lernen finden

Setzen Sie sich frühzeitig mit dem El­ternbeirat in Verbindung, um die Be­dingungen zu klären, unter denen Ta­blets an Ihrer Grundschule eingeführt werden. Bezahlt der Sachaufwandsträ­ger die Geräte, oder leihen sie sich die Schüler für ein Jahr aus, ähnlich wie ein Schulbuch? Oder müssen die Eltern die Tablets kaufen? Mit Leasing arbeiten Ihre Schüler stets mit Geräten, die tech­nisch aktuell sind.

Wie auch immer – bereiten Sie die El­tern gut auf die Einführung dieses mo­dernen Unterrichts vor. So gewinnen Sie deren Unterstützung und stoßen nicht auf Ablehnung nach dem Motto: „Mein Kind soll erst einmal richtig lesen und schreiben lernen, bevor es sich an den PC setzt.“

7. Das geeignete Tablet für mobiles Lernen auswählen

Es gibt zahlreiche Anbieter von Tablets, die ein „Education-Program“ anbie­ten. Meist ist damit ein Sonderpreis für Schulen verbunden, z. B.

  • „Microsoft Surface für Schulen“
  • iPad von Apple
  • Dell: Attitude 13 Education

Die spezifische Lernsoftware müssen Ihre Lehrer selbst auswählen.

Fazit: Setzen Sie Tablets in der Grund­schule so ein, dass sie einen tatsächli­chen Kompetenzzuwachs bringen.


Das sagen Ihre Kollegen:


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