So bringen Arbeitskreise Ihre Schule zum Erfolg

15.06.2017

Es gibt viele legitime Anlässe dafür, einen Arbeitskreis an Ihrer Schule zu initiieren, z. B. um die Unterrichtsentwicklung voranzubringen oder das Image der Schule zu optimieren. Welche Arbeitskreise neben einer Steuergruppe „Schulentwicklung/Qualitätssicherung“ gebraucht werden, ist von Ihrer konkreten Schulsituation abhängig.

Damit Ihre Arbeitskreise effizient zum Ziel kommen, beachten Sie die folgenden 5 Tipps.

1. Tipp: Für Zielklarheit sorgen

Stellen Sie an den Beginn der gemein¬samen Arbeit die Zielklärung. Denn ein Ziel erzeugt Sogwirkung. Was genau soll erreicht sein, wenn der Arbeitskreis seine Arbeit beendet? Beispielsweise ist das langfristige Ziel des AK Öffentlichkeitsarbeit, das Image Ihrer Schule zu steigern. Das kurzfristige Ziel ist, hierzu einen Flyer mit den wichtigsten Infor¬mationen über Ihr Schulprofil zu erstellen. Achten Sie darauf, dass dieses Ziel allen AK-Mitgliedern deutlich bewusst ist.

2. Tipp: Eine klare Aufgaben- und Rollenverteilung festlegen

Je genauer jedes Mitglied eines Arbeitskreises weiß, was es zu tun hat und was von jemand anderem erledigt wird, desto effektiver erreichen Sie Ihr Ziel. Damit stärken Sie die Verantwortlichkeit, ermöglichen die Identifikation mit der Aufgabe und nutzen die Ressourcen und Potenziale der Einzelnen. Am Ende ist alles erledigt, und Sie alle können das Ergebnis ernten. So verhindern Sie Leerlauf und Doppelarbeit, die Misserfolgsfaktoren von Teamarbeit schlechthin.

3. Tipp: Regeln für die Zusammenarbeit klären

Sorgen Sie für eine gut funktionierende Organisationsstruktur, die Teilergebnisse zusammenführt, Flexibilität ermöglicht und das Ziel im Auge hat. Damit sie funktioniert, vereinbaren Sie beim Start des Arbeitskreises konkret, wie die Zusammenarbeit gelingen soll:

  • Wie halten wir es mit der Pünktlich¬keit?
  • Wie wird das Protokollschreiben ge¬regelt?
  • Wie oft treffen wir uns?
  • Wie verbindlich sind To-do-Listen?

So kommen Sie zu rasch sichtbaren Ergebnissen. Dies fördert die Zufriedenheit der AK-Mitglieder.

4. Tipp: Kommunikation und Information als Seele der Zusammenarbeit

Zusammenarbeit erfordert in hohem Maß Absprachen und Abstimmung. Damit diese nicht zu lästigen Zeitfressern ausarten, führen Sie Ihre Sitzungen effizient und zielgerichtet durch.
Auch die Kommunikation untereinander ist anspruchsvoll. Sie muss in alle Richtungen fließen und offen sein, damit die Vertrauensbasis erhalten bleibt.

Fördern Sie generell an Ihrer Schule eine ehrliche Feedbackkultur, in der Kritik nicht als persönlicher Angriff gewertet wird, sondern konstruktiv genutzt wird.

Zu dieser Feedbackkultur gehören auch die Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit eines AKs – durch Sie und durch die Gesamtkonferenz. Durch eine regelmäßige Berichterstattung Ihnen als Schulleiter gegenüber und in der Konferenz geben Sie dazu Gelegenheit und bewirken, dass sich das ganze Kollegium eingebunden fühlt.

5. Tipp: Der Koordinator als Motor des Arbeitskreises

Ein Arbeitskreis braucht eine eindeutige Leitung. Der Leiter moderiert die Sitzungen und koordiniert die Arbeit. Wie die Leitung festgelegt wird, entscheiden Sie: Fragen Sie, wer Interesse an der Koordination hat? Lassen Sie die Arbeitsgruppe bestimmen? Oder wählen Sie ihn aus? Soll die Leitung rollieren? Alle diese Lösungen sind möglich. Besprechen Sie mit dem Koordinator, welche Befugnisse er hat. Mit regelmäßigen Rücksprachen gewährleisten Sie, dass das Ziel des AKs im Fokus bleibt und dass der AK in Ihrem Sinn arbeitet.


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