Machen Sie Ihre Schüler resilient!

08.03.2013

Sie kennen das Problem als Klassenleiter in verschiedenen Fächern: Ein Handstand gelingt im Sport nicht, ein Diktat hat zu viele Fehler oder in Mathematik sind die Kommas in den Lösungen falsch gesetzt. „Blöde Aufgabe!“ So reagieren viele Schüler. Oder auch ein verbaler Angriff auf die Lehrperson ist oft die Folge. „Die Lehrerin kann die Aufgaben nicht erklären!“ Doch die Schulkinder werden immer mehr durch Förderprogramme geschleust und verlernen dabei eine wichtige Fähigkeit: Enttäuschungen und Niederlagen annehmen. Einen Fehler zu akzeptieren.

Die wichtigste Voraussetzung dafür ist
Resilienz. Der Begriff bezeichnet die seelische Stärke und Widerstandsfähigkeit eines Menschen.

Entwickeln Sie mit Konflikte in der Schule – vermeiden – bewältigen – lösen ein seismografisches Gespür dafür, beginnende Konflikte zu registrieren und den richtigen Zeitpunkt zum Einzugreifen zu erkennen. 

Personen mit einem starken Glauben an ihre Selbstwirksamkeit

  • sind physisch und psychisch gesünder,
  • haben mehr Erfolge in Ausbildung und Beruf,
  • haben ein besseres Durchhaltevermögen,
  • meistern Schicksalsschläge leichter,
  • reagieren in Krisen flexibel und kreativ.

Doch Resilienz und das Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit sind keine angeborenen Fähigkeiten. Sie müssen im Laufe der Entwicklung erlernt werden.
Zum Aufbau dieser wichtigen Kompetenzen tragen Sie als Lehrkraft entscheidend bei:

Sie

  • vermitteln Zuverlässigkeit und emotionale Sicherheit.
  • unterstützen und ermutigen die Kinder, auch schwierige Situationen zu meistern.
  • glauben an die Kinder.
  • sind ein Vorbild, indem Sie zeigen, mit eigenen Gefühlen umzugehen und Konflikte zu lösen.

Das alles gibt den Kindern Selbstwertgefühl. Sie erleben sich selbstwirksam und optimistisch. Damit schaffen Sie einen Baustein für deren gesamtes weiteres Leben!


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