Weniger ist mehr – Spiele ohne Geräte erfordern Fantasie

02.07.2013

Fällt Ihnen auch auf, dass Ihre Schüler in der Pause oder auf Wandertagen die angebotenen Spielgeräte nach einer gewissen Zeit nicht mehr nutzen? Oder sie lassen die Spielutensilien einfach liegen. Lassen Sie alte Spiele wieder aufleben. Sie benötigen kein Material und können überall gespielt werden. Wählen Sie aus folgenden Beispielen geeignete Spiele aus:

Fangen und Verstecken

Fangen und Verstecken kennt auch heute noch jedes Kind. Die Regeln sind unterschiedlich und müssen vor dem Spiel vereinbart werden. Es gibt auch interessante Varianten, bei denen nicht nur die Schnelligkeit zählt und auch schwächere Kinder eine Chance haben.

Schattenfangen

Bei diesem Fangspiel muss der Fänger die Kinder abschlagen, indem er auf deren Schatten tritt.

Verzaubern

Ein Kind ist Zauberer. Wenn er jemanden abschlägt, ist dieser verzaubert und kann sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Wer als letzter verzaubert wurde, wird neuer Zauberer.

Bäumchen, wechsle dich

Ein Kind ist Fänger. Von den anderen Schülern sucht sich jedes Kind einen Baum. Die Bäume sollen möglichst nicht zu weit auseinander stehen. Wenn der Fänger ruft: "Bäumchen, wechsle dich" müssen alle einen anderen freien Baum suchen. Wer abgeschlagen wird, ist neuer Fänger.

Fährmann, wie tief ist das Wasser

Ein Kind ist der Fährmann, die anderen stehen circa 20 Meter entfernt gegenüber. Das Spielfeld sollte seitlich begrenzt sein. Die Kinder rufen: "Fährmann, Fährmann, wie tief ist das Wasser." Der Fährmann antwortet z.B.: „ tief, seicht, flach, ozeantief,…“Jetzt rufen die Kinder: „Und wie kommen wir hinüber?“ Der Fährmann antwortet: „mit hüpfen, rennen, auf allen Vieren krabbeln, rückwärts oder seitwärts laufen, auf dem linken Bein hüpfen,…“ Der Fährmann und die Kinder müssen sich auf die vorgegebene Weise bewegen. Wer vom Fährmann abgeschlagen wird, muss helfen, die anderen zu fangen. Der letzte wird neuer Fährmann.

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm

Dieser Reim lockert jeden Spaziergang auf:
“Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
Ein Hut, ein Stock, ein rosaroter Unterrock
Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran, Hacke, Spitze, hoch das Bein!“
Zunächst gehen alle sieben Schritte, beim nächsten Vers gehen alle bei jeder Silbe einen Schritt. Zum Schluss wird der rechte Fuß erst nach vorne, dann zur Seite und nach hinten getippt. Und dann geht es wieder vor vorne los.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

In 4 Schritten gelingt die Vorlesepatenschaft

11. Juni 2013

Das regelmäßige Vorlesen und Betrachten von Bilder- und Kinderbüchern mit Kindern geht immer mehr verloren. In vielen Familien findet das „Abenteuer“ Lesen kaum noch statt. Als Klassenleiter wissen Sie, dass Vorlesen die... Mehr erfahren

Schule im Brennpunkt – 4 Empfehlungen, wie Sie Ihr Image steigern

9. Juni 2016

„Ich leite eine Brennpunktschule mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund und viele Eltern sind Hartz-IV-Empfänger.“ So stellen sich Schulleiter oft vor, wenn sie in einem Fortbildungskurs aufgefordert... Diese Tipps helfen Ihnen dabei das Schulimage zu steigern

Kooperatives Lernen: Sozialkompetenz der Schüler fördern

14. Mai 2014

Die Schule muss auf das selbstbestimmte Leben in sozialer Verantwortung vorbereiten. Dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn Ihre Schüler Gelegenheit bekommen, dies zu trainieren. Die Methoden des kooperativen Lernens eignen... Mehr erfahren




Verlag PROSchule

Service: +49 (0) 228-95 50 130
E-Mail: info@schulleiter.de

© 2017, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft